allgemein



Berechnung der Noten- und Bestehensgrenzen

Die Bestehensgrenze kann nicht über 192 Punkten liegen. Bei einem schwierigem Examen kann sie herabgesetzt werden.
Dazu wird der Mittelwert der sogenannten Referenzgruppe berechnet. Referenzgruppe sind im M1 die Studierenden im 4. Semester und im M2 die Studierenden im 10. Semester. Von deren Mittelwert werden 22 Prozent abzogen. Liegt das Ergebnis unter 192 Punkten, wird der nach oben abgerundete Wert als Bestehensgrenze genommen.
Beispiel 1: Liegt der Durchschnitt der Referenzgruppe bei 240 Punkten, ist die Bestehensgrenze:
240 – (240 * 22%) = 187, 2 (von 320 gewerteten Fragen), was dann eine Grenze von 188 Punkte ergäbe.
Liegt der Schnitt der Referenzgruppe bei 250 Punkte, ergibt die Rechnung:
150 – (250 * 22%) = 195 (von 320 gewerteten Fragen), da aber die Grenze nicht über 192 gehen darf, bleibt es bei 192 Punkten.
Die Noten werden entsprechend berechnet:
1 wenn mindestens 75 Prozent,
2 wenn mindestens 50 Prozent,
3 wenn mindestens 25 Prozent,
4 weniger als 25 Prozent
der über die Bestehensgrenze berechneten Fragen zutreffend beantwortet wurden.

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