Ich glaub im Skript Slide 78 Abb 2 beim Stammbaum der rezessiven Erbgänge hat sich ein Fehler eingeschlichen. Ich glaube, hier handelt es sich um ein X-chromosomalen, rezessiven Erbgang. Nur die Mutter wäre hier Konduktorin. Ich denke das, weil es sonst in der 2. Generation nicht logisch wäre, dass der gesunde Vater (mit der Zahl 4 markiert) ein krankes Kind hervorbringt. Im Rec-Video wird es als Autosomal-rezessiv beschrieben, glaube aber, dass das Humbuck ist.
Ich denke deine Frage bezieht sich auf die Folie zu autosomal rezessiven Erbgängen. Bei mir ist es Folie 31 Biologie 2.
Ersteinmal finde ich deinen Einwand sehr aufmerksam und tatsächlich hast du hier eine \"Unschärfe\" des Erbgang aufgedeckt, da wir natürlich davon ausgehen, dass angeheiratete Partner homozygot gesund sind. Es sei denn es wäre in der Aufgabenstellung etwas angegeben. Hier ist lediglich der Stammbaum abgebildet. Die Kosanguinität deutet auf autosomal rezessive Erbgänge hin. Von der Überlegung könnte hier allderings tatsächlich sowohl ein autosomal rezessiver, aber auch x-chormosomal rezessiver Erbgang vorliegen. Wenn nach dem Risiko für das Kind von 3.3 und 3.4 gefragt würde wäre es bei x-chr. rez. unabhängig vom Geschlecht 25% für ein*e Konduktor*in, da in diesem Fall der Vater das gesunde X vererbt. Bei einem autosomal rezessivem Erbgang wäre die WSK für ein krankes Kind unabhängig vom Geschlecht bei 1x2/3x1/4 = 1/6.
Hinweis ist hier wirklich die Kosanguinität. Wie immer gilt fürs IMPP aber das Wahrscheinliche ist wahrscheinlich. Die Aufgabe bezog sich damals auf einen autosomal rezessiven Erbgang. Aber gut gedacht! :)
Folie 20 ist etwas verwirrend. Es sieht so aus, als ob die Introns in die mRNA kommen. Wenn man später nur das Skript überfliegen sollte man aufpassen, das nicht zu verwechseln.