Der größte Teil der Fragen bezieht sich auf klinische Fächer, die daher auch den Hauptteil Kurses ausmachen.
Darüber hinaus sind auch Pharmakologie und Epidemiologie/Sozialmedizin Teil des Kurses.
Wenn möglich, Ursache für Zeitverzug beheben: Nicht zu viel Zeit mit Lesen der Fragenkommentare oder Auswendiglernen des Skripte verbringen.
Falls z.B. wegen Krankheit Zeit verloren: In diesem Fall erst mit dem Thema weitermachen, das für das aktuelle Datum im Plan steht und dann erst versuchen, das Versäumte nachzuholen. Es gibt einige Puffertage im Plan.
Damit nicht alles mitgeschrieben werden muss, stellen wir allen Teilnehmenden Skripte zur Verfügung.
Wir empfehlen, während des Unterrichts im Skript vor allem die Punkte zu markieren, die
- von den Dozierenden als relevant betont werden
- die einem selbst neu sind.
So kann das Skript anhand der Markierungen sehr zeitökonomisch wiederholt werden.
Wenn du das Examen wiederholen musst und daher zur Vorbereitung auf dein letztes Examen schon alle Fragen vielleicht sogar mehrmals gesehen hast, könnte es sein, dass du beim Kreuzen die Antworten schon erkennst, ohne den Lösungsweg wirklich verstanden zu haben.
Wir möchten dir daher empfehlen, beim Kreuzen zunächst die Frage zu lesen und die Antworten A-E zuzudecken, um dir selbst zu überlegen, was die Lösung sein könnte. Erst wenn du für dich eine Lösung gefunden hast, solltest du dir die Antworten A-E anschauen, um dann zu schauen, welche der Antwortalternativen deiner Lösung am nächsten kommt.
Wir empfehlen, in der ersten Lernphase im Lernmodus zu kreuzen. Da bedeutet, dass sofort nach dem Ankreuzen die richtige Lösung angegeben wird.
Am Ende der Lernzeit, also bei den Generalproben, sollte jedoch der Prüfungsmodus gewählt werden. Man bekommt die Lösungen dann erst nach der letzten Frage des Tages angezeigt.
Der Prüfungsmodus simuliert die Prüfungssituation besser als der Lernmodus, erfordert jedoch mehr Zeit beim Nacharbeiten, da man sich beim Bearbeiten des Kommentars wieder neu mit der Frage beschäftigen muss.
- 2 Mal jährlich jeweils Anfang April und Oktober
- rein schriftlich
- 320 Multiple-Choice-Fragen
- 3 Tage zu je ca. 107 Aufgabe
- pro Tag ca. 30 Einzel- und ca. 75 Fallfragen
- Beginn 9:00 Uhr
- 5 Stunden Zeit -> im Schnitt ca. 2,8 Minuten/Frage
- Lösungen müssen auf Computerbogen übertragen werden
- Einladung und Ausweis mitbringen
MEDI-LEARN bietet seit mittlerweile mehr als 30 Jahren den Examensservice an und veröffentlicht noch am Examenstag vorläufige Lösungen. In der Vergangenheit wurden diese vorläufigen Lösungen von den MEDI-LEARN-Dozenten erstellt. Mittlerweile hat MEDI-LEARN statistische Modelle entwickelt, die aufgrund von Algorithmen genauere Vorhersagen als die Literaturauswertung ermöglichen.
Einzelfragen
- ca. 30 MC-Fragen pro Tag, aufgebaut wie im Physikum
Fallfragen
- ca. 75 Fragen pro Tag
- 20 bis 30 Fälle je 2 bis 8 Fragen pro Tag
- Auf eine Darstellung eines klinischen Falls folgen MC- Fragen meist zu Befund(-en), Diagnose, Diff.-Diagnose und Therapie
- Folgefehler möglich, wenn von falscher Diagnose ausgegangen wird
- dafür manchmal Rückschluss von Inhalten späterer Fragen auf Lösung vorhergehender Aufgabe möglich
- Schwierigkeitsgrad etwa wie Einzelfragen
Anders als im Physikum kann im 2. Staatsexamen nicht vorausgesagt werden, welches Fach an welchem Examenstag geprüft wird.
Bis einschließlich F 18:
- ca. 50 Einzelfragen pro Tag
- nur 4 - 5 Fälle pro Tag
- pro Fall rund 15 Fragen
- Epidemiologie: 2 - 4 Fragen pro Examen
Seit Herbst 18:
- ca. 20 - 35 Einzelfragen pro Tag
- 20 - 30 Fälle pro Tag
- pro Fall ca. 2 bis 8 Fragen
- Epidemiologie 12 - 20 Fragen pro Examen.
Die Änderungen gegenüber dem alten Gegenstandskatalog sind, bezogen auf die Prüfungsinhalte des 2. Staatsexamens, nur gering. Der für die MC-Prüfung wesentliche Teil des Gegenstandskataloges, nämlich die Liste der Krankheitsbilder (Teil 2 in der alten Fassung bzw. Kapitel C in der neuen), ist gegenüber der Vorgängerversion nahezu unverändert. Epidemiologie und Sozialmedizin werden allerdings im GK jetzt stärker betont und wurden sogar schon seit Herbst 2018 deutlich mehr gefragt als davor.
Wir empfehlen daher weiterhin, sich beim Lernen auf die Themen zu konzentrieren, die das IMPP in letzten Jahren gefragt hat. Außerdem sollten auch Epidemiologie und Sozialmedizin gelernt werden.
Note 1: 90% (min. 288 v. 320 Pkt.)
Note 2: 80% (min. 256 v. 320 Pkt.)
Note 3: 70% (min. 224 v. 320 Pkt.)
Note 4: 60% (min.192 v. 320 Pkt.)
Bei schwierigem Examen werden die Grenzen herabgesetzt.
Das IMPP stellt die relevanten Labor-Normwerte während der Prüfung zur Verfügung. Meistens findet sich die Tabelle in der Bildbeilage.
Wir empfehlen, die wichtigsten Laborwerte wie z.B. Kalium oder Blutzucker im Kopf zu haben. Dadurch fallen relevante Auffälligkeiten in den Aufgaben schon beim Lesen auf.
Beim juristischen Vorgehen gegen im Examen gestellte Fragen muss zwischen dem informellen Kommentieren direkt nach der Prüfung und dem Widerspruch gegen den Bescheid unterschieden werden.
Informell kommentieren (Frist beachten!) kann man unter:
Kommentierung von Prüfungen beim IMPP
Nach Eingang der Kommentare und Auswertung des Examens eliminiert das IMPP vor Veröffentlichung der Lösungen häufig einige Fragen. Negative Auswirkungen der Elimination werden durch den Nachteilsausgleich kompensiert.
Widerspruch gegen den Bescheid kann natürlich erst nach Eingehen des Bescheides eingelegt werden (auch hier sind Fristen zu beachten).